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  • Lampen: echt guter Blog. der link ist sehr schön und interessant. danke. hat mich gefreut die Seite gefunden zu haben.
  • Ausgewanderter Hesse: Der Aldi Äppler ist von der Kelterei Heil aus Laubus-Eschbach!
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  • andi: Vielen dank für deinen ausführlichen Kommentar, du hast ja einiges an Erfahrungen mit dem Thema Apfelwein. Vor...
  • fressack: So löblich ich es auch finde, dass sich jemand dem Apfelwein widmet und auch noch darüber berichtet in der...

Archiv für die ‘Apfelwein Geschichte’ Kategorie

Goethes Geburtsstadt und der Apfelwein (Äppler)

Monday, 12. July 2010

Denkt man an Frankfurt am Main, wird sofort an Flughafen, Frankfurter Kreuz und an “Mainhattan” gedacht, aber gleich danach an Goethe und Apfelwein. Letzteres interessiert besonders die Besucher, die alljährlich durch die großen Messen nach Frankfurt gelockt werden. Kein Besuch in Frankfurt ohne einen Zug durch die Altstadt von Sachsenhausen, einem Stadtteil Frankfurts, wo die bekanntesten Apfelweinwirtschaften seit vielen Jahren ansässig sind und traditionsgemäß ihren Apfelwein noch selbst keltern.

Doch aus einigen wurden große (ausschließlich) Keltereien, die, wie alle Unternehmen, expandieren und demzufolge ihr Produkt überregional vermarkten wollten. Nun, wie sollte dies geschehen, denn schlicht “Apfelwein” hatte nicht den werbewirksamen Namen, um in aller Munde hängen zu bleiben und unter Ebbelwoi kann sich z. B. ein Norddeutscher nichts vorstellen. Also wurde aus Apfelwein, Anfang der 80er Jahre, der Äppler, um seinen Feldzug in die Welt voranzutreiben.

Speierling für den Apfelwein

Tuesday, 15. June 2010

Der in Deutschland wachsende Wildobstbaum, vereinzelt auch Sperberbaum oder Sporapfen genannte Speierling, gehört zu den Rosengewächsen und ist der Eberesche sehr ähnlich. Nur Geübte können den Baum anhand seiner 2-4 cm großen birnen- oder äpfelförmigen Früchte, die im September/Oktober reif sind, erkennen. Seine Hauptverbreitung ist Südeuropa, Balkan, Kleinasien und Nordwestafrika, wo ein Baum bis zu 600 Jahre alt werden kann. Ausgewachsen erreicht er eine Höhe von ca. 30 m und der Stamm eine Dicke bis zu 1m. Das dunkelbraune, harte Holz wird besonders gern zum Werkzeug-und Musikinstrumentenbau genommen, aber auch als Möbel-und Furnierholz findet es Verwendung.

Ebbelwoi Expres – die Sightseeing Straßenbahnen

Sunday, 24. January 2010
Bild von Sir James - Creative Commons

Bild von Sir James - Creative Commons

An den Samstagen, Sonntagen und Feiertagen nachmittags, sieht man außer den modernen Straßenbahnen, auch noch ein altes Modell auf den Schienen der Stadt Frankfurt. Knallrot lackiert, mit Konterfei von Goethe und dem Wahrzeichen Römerberg bemalt, zieht seit 1977 die gute, alte Trambahn, wie der Frankfurter sagt, rumpelnd und quietschend ihre Runden. Einsteigen geht an jeder x-beliebigen Haltestelle an der Strecke. Das Besondere, ein Schaffner verkauft noch die Tickets, anstatt wie üblich, den Fahrschein am Automaten zu ziehen. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt, es gibt Apfelwein, Apfelsaft, Wasser und Brezeln.

Zum Blauen Bock – die Apfelwein Kult Serie

Tuesday, 24. November 2009

Apfelwein, genauer gesagt Äppelwoi ist Kult und mit der ehemaligen TV-Serie “Zum Blauen Bock” verhält es sich kaum anders. Welche TV-Serie kann heutzutage noch mit Fug und Recht von sich behaupten, auch noch mit 50 plus Jahren und nachdem ihre letzte Produktion bereits vor über zwanzig Jahren stattfand, immer noch über eine große Fan-Gemeinde zu verfügen? “Zum Blauen Bock” ist ein deutsches TV-Phänomen, das dreißig Jahre lang TV-Geschichte schrieb. 1957 wurde die erste Sendung “Zum Blauen Bock” anlässlich der Internationalen Funkausstellung, die ausnahmsweise in Frankfurt am Main stattfand, vom Hessischen Rundfunk als mit frankfurterischem Lokalkolorit geprägt als Äppelwoi-Wirtschaft gestartet. Otto Höpfner war von 1957 bis 1964 der erste Conférencier des Quotenrenners “Zum Blauen Bock”, der Prominenz aus Show, Politik und Sport zu einem bunten Potpourri voller Musik und selbstverfasster Sketche und Gedichte in seine “Bembel-Sendung” einlud.