Archiv für die ‘Apfelwein International’ Kategorie

Sidra: Spanischer Apfelwein aus Asturien

Samstag, 5. November 2011

Wer glaubt, dass der klassische Äbblewoi sich nur in Hessen größter Beliebtheit erfreut, der irrt. Traditionell wird der Wein aus vergorenem Apfelmost auch in Spanien, vor allem in der Region Asturien im Nordwesten des Landes, gerne getrunken. Die ersten Zeugnisse der asturischen Apfelwein-Kelterei stammen bereits aus dem Mittelalter. Der Alkoholgehalt ist mit fünf bis sechs Prozent niedrig, verwendet werden genau wie in Deutschland säuerliche Landäpfel. Diese geben der Sidra, wie der Apfelwein hier genannt wird, ihr fruchtig-frisches Aroma.

Apfelwein des Lavanttales

Dienstag, 2. August 2011

Apfelwein gehört zu den ältesten Getränken in der Geschichte. Apfelwein oder auch Apfelmost hat generell einen Alkoholgehalt von 5,5 bis 7%. Bereist die Römer und Griechen ließen diese alkoholische Köstlichkeit schmecken.

Lavanttaler Apfelwein

Aber nicht nur das Bundesland Oberösterreich ist für seinen Apfelwein bekannt. Auch in Kärnten hat sich ein Tal der Spezialisierung des Apfelweins zugetan: das Lavanttal. In Mitten des schönen sogenannten Twimberger Graben findet sich ein herrliches Tal, in dem es eine Unsumme an Apfelplantaschen gibt, die sowohl zum Verkauf aber auch zur Herstellung des Lavanttaler Apfelweins verwendet werden. Hierbei ist die Entstehung des Mostweines eng mit der Geschichte des Stiftes St. Paul im Lavanttal verbunden. Das Stift, das im Gründungsjahr 1091 als ein Benediktinerkloster erbaut wurde, hat sich zusammen mit einigen Höfen des Umlandes zu einem Geheimtipp im Sachen Apfelwein herauskristallisiert. Dabei werden Apfelsorten wie Bohnapfel, Marschanska, Brünnling oder Renetten, die vor allem in dieser Region angebaut werden und durch das milde Klima herrlich gedeihen, als Most verarbeitet. In sogenannten Streuobstgärten wird das Obst händisch von den Bäumen geschüttelt.

Apfelwein und Portwein im Vergleich

Montag, 7. Juni 2010

Vergleicht man den Apfelwein mit einem Portwein, fallen viele ganz typische Merkmale auf.
Während der Apfelwein ein Wein aus Früchten, nämlich den Äpfeln ist, wird der Portwein aus Trauben hergestellt. Einen Alkoholgehalt von bis zum max. 7 % weist der Apfelwein auf, während der Portwein um einiges mehr an Alkohol zu bieten hat. Traditionell wird der Apfelwein in Deutschland hergestellt, während der Portwein aus dem Norden von Portugal stammend, sein Freunde fand.
Er ist sehr mundend, durch seinen süßen Geschmack, während der Apfelwein eher etwas sauer ist.

Cidre – der Apfelwein aus Frankreich

Montag, 12. Oktober 2009
Cidre

Bild von Mahlum

Die Historie von Apfelwein geht bis in vorchristliche Zeiten zurück und ist stark von Mythen umrankt. Etymologisch bedeutet der Name Cidre “Granatapfel”. In Frankreich ist Cidre ein geschützter Begriff, der ausschließlich für Apfelwein, der aus der Normandie, insbesondere aus der Region Pays d’Auge, und aus der Bretagne stammt, verwendet werden darf.

Cidre ist ein stark moussierender, erfrischender und ausgesprochen durstlöschender Apfelwein. Ursprünglich war Cidre ein Getränk, das vornehmlich von der einfachen Landbevölkerung aus tönernen Bechern bzw. Keramik-Tassen, den sogenannten Bols, getrunken wurde. Diese Gefäße halten Getränke besonders kühl. Der sehr viel kostspieligere Wein, der wie auch Kaffee aus einem Glas konsumiert wurde, war wohlhabenden Kreisen vorbehalten. Für 95 % des heute produzierten Cidre werden verschiedene Apfelsorten zusammengemischt und nur 5 % des Cidre, die allerdings hochwertiger sind, wird aus einer einzigen Sorte gegoren.