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Etwa einen Liter Apfelwein trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt – jeder Hesse kommt dagegen auf fünf bis sechs Liter. Das sind zumindest die Schätzungen des Hessischen Apfelwein- und Fruchtkelterverbandes. Ganz klar: Der Apfelwein ist ein regionales Kultgetränk, tief verwurzelt in Hessen; dabei bleibt Apfelwein aber nicht Apfelwein, sondern wird immer mehr verfeinert, die Aromen gewinnen an Brillanz. WEITERLESEN Auch Gourmets schätzen den Apfelwein

Was dem Bayer sein Bier ist, ist dem Hessen sein „Stöffsche“; so oder so ähnlich könnte man die Beziehung der Hessen zu ihrem Apfelwein beschreiben. Doch woher kommt eigentlich die…

WEITERLESEN Das hessische Nationalgetränk

Die Winterzeit, die riecht nach Zimt, nach Anis, nach Weihnachtsplätzchen – und natürlich nach heißem Glühwein. Liebhaber von Apfelwein können sich freuen, denn das hessische Stöffschen gibt es auch in der heißen Version für kalte Wintertage. Hessische Keltereien warten nun zum Saisonstart für den Apfelglühwein mit zahlreichen leckeren Versionen auf, teils mit Alkohol, teils aber auch ohne und so für Kinder geeignet. WEITERLESEN Heißer Apfelglühwein wärmt im Winter

Alle Weinliebhaber und Menschen, die dem Gaumengenuss zugetan sind, lieben die unterschiedlichsten Fruchtweine. Vor allem im Sommer haben leichte Alkoholika den Vorrang.

Wein aus Äpfeln

Ein besonders erfrischendes Getränk ist der Apfelwein. Dieser wird, wie es der Name schon sagt, aus Äpfeln zubereitet. In der Regel verwenden die Weinbauern zur Herstellung von Apfelwein eher säuerliche Äpfel. Dadurch erhält das Getränk auch den erfrischenden und leicht säuerlichen Geschmack, der besonders in den heißen Sommermonaten eine wohltuende Erfrischung bietet. Viele wird der Apfelwein auch mit Soda gespritzt getrunken und so zu einem wahren Durstlöscher. WEITERLESEN Sommerliche Erfrischung

Was ist Apfelwein?

Apfelwein, Ebbelwoi, Applewoi oder auch Stöffsche ist ein natürliches alkoholisches Apfelprodukt. Der Ursprung dieses Getränkes liegt in Hessen im 16. Jahrhundert. Bei der Herstellung wird Apfelsaft sofort nach dem Auspressen der sauren Äpfel mit Hefe versetzt und in Stahltanks oder, traditionell, in Eichenfässer gefüllt. Nach acht bis zehn Tagen der Gärung hat die Hefe genug Zucker in Alkohol umgewandelt, so dass der Apfelwein nun einen ungefähren Alkoholgehalt von fünf bis sieben Prozent enthält. Das vergorene Produkt wird nun entweder zu Apfelbrand weiterverarbeitet, oder als Apfelwein verkauft.

Apfelwein im Gerippten und Bembel

Üblicherweise wird Apfelwein im „Gerippten“ dargereicht. Dieses Glas, üblicherweise 0,3 Liter, heutzutage noch ein Viertelliter groß, besitzt einen lichtbrechenden Rautenschnitt, daher der Name. Das sogenannte „Frankfurter Dreigestirn“ umfasst zusätzlich „Bembel“ und „des Deckelche“, den Deckel zum Gerippten. Dieser Deckel besteht normalerweise aus zwei Holzscheiben verschiedener Größe. Die kleinere Scheibe ragt in das Gerippte hinein und verhindert ein Verrutschen des größeren Deckels, welcher Fliegen oder Schmutz fernhält. Der Bembel letztendlich ist ein dickbauchiges Gefäß aus Steingut, traditionell im westerwälder Kannebäckerland gebrannt. Ein Bembel Apfelwein wird gerne in größeren Gesellschaften bestellt, da das Getränk so auch über längere Zeit kühl bleibt. Bembel werden mit Zahlen bezeichnet, so gibt es beispielsweise 12er Bembel in welche dann zwölf Gläser Apfelwein aufbewahrt werden. Ein kleiner Bembel wird als „Bembelsche“ bezeichnet. Außerdem finden größere Bembel im „Faulenzer“ Platz, eine Vorrichtung die, einem Gestell ähnlich, das Ausschenken erleichtert, da der schwere Bembel nicht angehoben werden muss.

Apfelwein Produkte sind vielfältig

Mittlerweile wird nicht nur der Apfelwein selbst vermarktet, es haben sich auch eine große Vielfalt weiterer Produkte etabliert. So finden Apfelweinkuchen, Apfelweineis, Apfelweinlikör, sogar Apfelweinbrot und –käse durchaus Abnehmer und einige Anhänger des Apfelweins schwören auf die medizinische Wirkung.